BruXane® 2go - Inside

 

Es wird angenommen, das ca. 50% der Leute an Bruxismus leiden. Die intelligente Biofeedback Technologie von bruXane schützt nicht nur die Zähne vor den Folgen des Bruxismus, sondern hilft im Gegensatz zu konventionellen Zahnschienen auch die  Folgesymptome zu vermindern.

Bruxane® - die Geschichte

Wie so oft im Leben, wird man meist erst aktiv, wenn der Leidensdruck so groß ist, dass man etwas verändern möchte oder - wie im folgenden Fall - aus gesundheitlichen Gründen etwas verändern muss. An diesem Punkt stand vor vielen Jahren die Gründerin von bruXane - Bianca Berk. Sie selbst hat lange unter Bruxismus und seinen Folgesymptomen gelitten. Trotz langjährigem Tragens einer Aufbissschiene, hat sie weiterhin geknirscht - die Symptome sind geblieben.

 

Bei ihrer Suche nach einer geeigneten Lösung stellte sie fest, dass viele der Produkte, die sie testete, entweder umständlich zu tragen, umständlich zu bedienen oder schwierig zu programmieren waren. Einige waren so störend, dass dadurch nicht nur ihre eigene, sondern auch die Nachtruhe ihres Partners gestört wurde.

 

Daraufhin hat sie zusammen mit Dr. Köhler (Physiker), Dr. Stefan Bradenbrink und Herrn Pradeep Sharma begonnen an einem Produkt zu arbeiten, welches die eigenen hohen Anforderungen an Wirksamkeit, Bedienerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Praktikabilität erfüllen sollte. Mit einem Team aus Zahnärzten, Ingenieurbüros, Dentaltechnikern und vielen weiteren Experten wurde dieses Produkt nach sechs Jahren Forschung und Entwicklung zur Marktreife gebracht.

 

An der erfolgreichen Entwicklung von bruXane sind u.a. beteiligt:

  • Prof. Dr. Ulrich Lotzmann, Universitätsklinikum Gießen und Marburg (Mentor)
  • Unzählige Zahnärztinnen und Zahnärzte
  • Ingenieurbüro Ingenisys
  • Industriedesign OXXID GmbH
  • Zahntechnik Katnawatos GmbH
  • Ingenieurbüro Ebner
  • Erkodent® Erich Kopp GmbH
  • VARTA Microbattery GmbH
  • ASPro GmbH
  • Dr. Frank Hüttemann, Wirtschaftsförderung Marburg

Was ist Bruxismus?

Bruxismus (Zähneknirschen) ist eine weit verbreitete Krankheit die in der Vergangenheit ausführlich erforscht und untersucht worden ist (Lavigne et al. 2008). Nach Empfehlung eines internationalen Expertengremiums wird Bruxismus folgendermaßen definiert: "Bruxismus ist eine sich wiederholende Kaumuskelaktivität, die durch Knirschen oder Pressen auf den Zähnen und/oder durch Anspannung bzw. Pressen der Kiefer aufeinander gekennzeichnet ist." (Lobbezoo et al. 2013). Es wird angenommen, dass rund 50% der Bevölkerung an Bruxismus leiden.

 

Die Ursachen für Bruxismus sind vielfältig, werden kontrovers diskutiert und sind nicht eindeutig geklärt. Man geht jedoch immer mehr von Stress als Hauptauslösefaktor aus (Ohayon et al. 2001). Das wird auch durch den engen Zusammenhang von verstärktem Auftreten von Bruxismus in den sogenannten industrialisierten Ländern verdeutlicht. Weitere Ursachen können sein: die Folgen einer kieferorthopädischen Behandlung, prothetische Konstruktionen, Verdrängung / Zwangsverhalten, Konditionierung / Angewohnheit, Soziale Situation, Vererbung u.a.

 

Auf Grund der vielseitigen Ursachen des Schlafbruxismus finden sich in der Literatur vielseitige Therapieansätze und Behandlungsmethoden aus den unterschiedlichsten Bereichen. Die häufigste Behandlungsmethode sind Aufbissschienen, die weiteren Zahnschmelzabrieb verhindern und somit die Zähne schützen, nicht aber die Krankheit an sich oder weitere Folge-Erscheinungen verhindern. Häufig sieht man in der Aufbissschienentherapie jedoch nur eine symptomatische Behandlung: Die Schiene verhindert lediglich einen weiteren Zahnhartsubstanz-Verlust, nicht jedoch den Bruxismus.

 

Häufig wurde das Knirschen so langsam, schleichend und chronisch entwickelt, dass die Symptome anderen Ursachen zugeschrieben werden. Oft stellt entweder der Zahnarzt die Diagnose Bruxismus, oder ein Partner bemerkt das Knirschen, da er nachts von den lauten Schleifgeräuschen geweckt wird. Bruxismus kann zahlreiche Folgesymptome auslösen wie:

  • Pressen und Knirschen der Zähne
  • Eingeschränkte Mundöffnung
  • Schluckbeschwerden
  • Schulterschmerzen
  • Nackenverspannungen
  • Kiefergelenkschmerzen
  • Reib- und Knackgeräusche
  • Tinitus

Aufgrund der auftretenden Symptome vermuten viele Bruxismus Patienten die Ursache gar nicht im Zähneknirschen, sondern denken erst an andere Ursachen und suchen erst den Orthopäden oder Physiotherapeuten wegen Schulter-, Nacken- und Rückenschmerzen oder den Ohrenarzt wegen Tinnitus auf. 

 

Mit bruXane 2go haben sie dank Biofeedback die Möglichkeit zur raschen, umgehenden Schmerzlinderung. Weiter stellt bruXane 2go einen kostengünstige Möglichkeit dar, sich von der Wirkung einer Zahnschiene kombiniert mit Biofeedback-System zu überzeugen. Somit haben sie die Sicherheit, dass sich die Investition in eine fortführende Behandlung mit bruXane personal lohnt. BruXane personal wird von ihrem Zahnarzt optimal an ihren Kiefer angepasst und kann über längere Zeit angewandt werden.

Bruxane® - Biofeedback

Der Begriff Feedback kommt aus der Kybernetik und befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten im Ablauf von Steuerungs- und Regelungsvorgängen in Technik, Biologie, Medizin und Soziologie. Feedback ist hierbei die Rückmeldung von Ergebnissen ablaufender Vorgänge, wodurch diese wiederum kontrolliert und eventuell justiert werden können.

 

Biofeedback im Sinne einer wahrnehmbaren Rückmeldung physiologischer Abläufe soll dem Patienten helfen, sein "unerwünschtes" Verhalten (in diesem Fall Knirschen) zu ändern. Durch Lernprozesse können Körpervorgänge beeinflusst werden: "Die erstaunlichste Erkenntnis der Biofeedback-Forschung ist, dass die autonomen Körpervorgänge gar nicht autonom sind, sondern durch Lernprozesse beeinflusst werden können", sagt Lothar Niepoth (Diplompsychologe, Psychologischer Psychotherapeut, Biofeedbacktherapeut der DGBfb (Deutsche Gesellschaft für Biofeedback), Supervisor der DGVT (Deutsche Gesellschaft f. Verhaltenstherapie) und BDP Supervisor / Lehrtherapeut (DGBfb).

 

Anbei klinische Studie der LMU München zum herunterladen.

Bruxane® 2go - Wichtige Hinweise zur Anwendung

Nachfolgend ein paar wichtige Hinweise zur Gewährleistung, Anwendungseinschränkungen und möglichen Nebenwirkungen insb. während der Eingewöhnungszeit.

Bruxane® 2go - Gewährleistung

Tritt ein Defekt während der vorgesehenen, maximalen Einsatzdauer von 2 Monaten auf, wird Bruxane 2go kostenlos ersetzt. 

 

Da da es sich nicht um eine maßgefertigte Zahnschiene handelt, sollte die Tragedauer von ca. 2 Monaten nicht überschritten werden, da die Zahnschiene nicht alle Zähne gleichmäßig abdeckt. BruXane 2go ist deshalb auf eine Lebensdauer von maximal 8 Wochen ausgelegt, bei einer durchschnittlichen Anzahl von 100 Knirschereignissen pro Nacht. Folglich kann keine Gewährleistung geltend gemacht werden, wenn die maximale Einsatzzeit überschritten wird resp. die Anzahl Knirschereignisse erreicht  ist. Weiter sind folgende Fälle von der Gewährleistung ausgeschlossen:

  • Kein passender Sitz, Halt oder nicht zufriedenstellender Tragekomfort.
  • Bei nicht gefallen des Produkts oder falls sich die erhoffte Wirkung nicht einstellt.
  • Sofern beide Sensorflächen funktionsfähig sind. Dies kann wie folgt verifiziert werden: Üben sie gleichzeitig von oben und unten starken Druck auf die einzelnen Sensorflächen (ovale Bereiche auf der Kaufläche) aus. Wenn beide Sensorflächen bei Druck vibrieren ist die bruXane 2go funktionstüchtig. 

Bruxane® 2go - Anwendungseinschränkung

Bei wenigen Patienten kann die bruXane 2go aufgrund der nachfolgenden Anwendungseinschränkungen, nicht geeignet sein und sollte somit nicht angewandt werden:

  • Vorhandene schwere Zahnfehlstellungen und Kieferanomalien, die das Tragen einer klassischen Knirscherschiene nicht möglich machen.
  • Große Zahnlücke(n) mit mindestens 2 nebeneinander fehlenden Zähnen im Bereich der vorderen Backenzähne.
  • Nicht genügend Platz im Gaumenbereich. Wenn für Sie ein normales Bonbon im Gaumenbereich unangenehm ist, dann kann bruXane 2go für Sie störend sein.
  • Überempfindlichkeit auf Berührungsreize (Hyperästhesie) im Gaumenbereich.
  • Allergien gegen die Inhaltsstoffe von Silikonen (Silpuran®).

Folgende Personengruppen sind vom Tragen der bruXane 2go ausgeschlossen:

  • Kinder (unter 18 Jahren)
  • Schwangere und Stillende
  • Asthmatiker
  • Epileptiker
  • geistig behinderte Menschen

Unter folgenden Ausnahmebedingungen darf die bruXane 2go nicht verwendet werden:

  • Bei starken Atembeschwerden (Asthma, Schnupfen oder Husten)
  • Während der Behandlung mit einem Defibrillator
  • Bei Anwendung brennbarer Anästhetika und Gasen oder sauerstoffreicher Umgebung
  • In starken elektromagnetischen Umgebungen

Bei Patienten mit folgenden Gegebenheiten darf bruXane nur nach ausdrücklicher vorheriger Absprache mit dem behandelnden Arzt verwendet werden:

  • Körperimplantaten (außer Zahnimplantaten), wie z.B.: Herzschrittmachern, Hörgeräten, Insulinpumpen usw.
  • Einem erhöhtem Risiko des Obstruktiven Schlafapnoe-Syndroms oder Upper Airway Resistance Syndrome ("UARS").

Führen Sie vor jeder Nutzung Ihrer bruXane 2go eine Sichtkontrolle durch:

  • Jedes der in bruXane 2go integrierten Indikatorpapiere muss weiß sein. Eine Farbveränderung (rot) kann eine Undichtigkeit des Materials oder der Batterie anzeigen.
  • Das Silikon darf nicht beschädigt sein.

Tritt einer der beiden Fälle zu, darf die bruXane 2go nicht eingesetzt und nicht weiter verwendet werden. 

 

Bruxane® 2go - Nebenwirkungen / Komplikationen

Bei wenigen Patienten kann die bruXane 2go aufgrund der nachfolgenden Nebenwirkungen / Komplikationen, nicht geeignet sein und die Behandlung soll abgebrochen werden insb. wenn es sich nicht um Nebenwirkungen handelt die im Zusammenhang mit der Eingewöhnung stehen:

  • Irritation (Entzündung) des Mundinnenraumes. Konsultieren Sie in diesem Fall Ihren behandelnden Zahnarzt.
  • Nach den ersten Nächten kann nach Entfernen einer Zahnschiene am nächsten Morgen das Gefühl entstehen, als würden die Zähne nicht „zusammen passen“. Erfahrungsgemäß verliert sich dieses Gefühl nach wenigen Nächten. Sollte dieses Gefühl weiterhin bestehen, konsultieren Sie Ihren Zahnarzt.
  • Allergische Reaktionen. Verwenden Sie Ihre bruXane nicht weiter und konsultieren Sie Ihren behandelnden Zahnarzt.
  • Unangenehmes Tragegefühl (Fremdkörpergefühl). Erfahrungsgemäß tritt nach 2 Nächten eine Gewöhnung ein. Bei erstmaligem Gebrauch einer Zahnschiene kann dies etwas länger dauern.
  • Speichelansammlung oder Mundtrockenheit. Erfahrungsgemäß tritt nach wenigen Nächten eine Gewöhnung ein.
  • Aufwachen durch die Vibration und das dadurch entstehende Geräusch. Bei wenigen Patienten (mit leichtem Schlaf) kann es passieren, dass Sie in dem Moment des Knirschens geweckt werden. Es wird nun Ihrem Körper deutlich, dass er geknirscht hat, er wird dies registrieren und in Zukunft weniger knirschen. Dadurch werden Sie zukünftig eine bessere Schlafqualität erreichen mit weniger Knirschereignissen. Erfahrungsgemäss verliert sich dieses Aufwachen nach wenigen Nächten.

Bei Unsicherheit bezüglich einer weiterführenden Behandlung mit bruXane konsultieren sie ihren Zahnarzt oder ihren Arzt.



Logo xundheitsprodukt

xundheitsprodukt Stefan Riegger,  Am Schwettibach 10, 5600 Hägglingen